Samstag, September 16, 2006

Money money money...

Das Leben ist ungerecht! Neulich bekam mein Berner Secondo einen Brief, der eigentlich gar nicht für ihn war. Es stand auch ganz gross persönlich drauf, was er so schnell mal ignorierte. Der, für den eigentlich die wichtige Post bestimmt war, hiess dummerweise so ähnlich, wohnte aber ganz woanders. Tja und was war drinnen im Brief? Die Lohnabrechnung dieses netten fremden Herrn. Mir fiel erst mal der Kiefer runter: 11'000 Franken brutto stand dort! Nicht schlecht, Herr Specht! Okay, der Typ arbeitet wohl als Manager und hat, wie aus der Abrechnung auch hervorging, gleich standardmässig zwei Kinder, die er zwar mit seinem Spitzenlohn auch durchfüttern muss, aber für die er zudem noch zusätzliches Kindergeld kassiert. Mein Berner Secondo hat dann netterweise bei dieser Firma angerufen, was von einem Missverständnis gefaselt und der peinlich berührten Personalfrau die fremde Abrechnung wieder zurückgeschickt.

Mist! Jetzt läuft mir auch noch das Lied nach... Aber der Text hat was!

I work all night I work all day to pay the bills I have to pay ain't it sad
and still there never seems to be single penny left for me that's too bad

in my dreams I have a plan if I got me a wealthy man
I wouldn't have to work at all I'd fool around and have a ball


Money money money must be funny in the rich man's world

money money money always sunny in the rich man's world

aha aha all the things I could do if I had a little money 

it's a rich man's world it's a rich man's world…

(ABBA)


Update:
Mein Berner Secondo beschwert sich gerade, dass er den fremden Brief nicht einfach so geöffnet hätte. Er wollte bloss wissen, wohin er ihn zurückschicken sollte... Sonst hätte er ihn auch einfach in den Abfall schmeissen können... Recht hat er, oder?

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