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Samstag, Mai 17, 2008

Unwort

...des Tages Monats: "Masseneinbürgerung". Spätestens seit gestern Abend kann ichs echt nicht mehr hören. Alles, was mit "Massen" beginnt, jagt mir eh einen kalten Schauer über den Rücken.

Donnerstag, Mai 15, 2008

Musikstöckchen

Doch nicht ganz fertig für heute. Habe leider erst jetzt das interessante Musikstöckchen von RaceFace gesehen.

Die Vorgabe war:
Suche dir ein Lied, welches mindestens 1 Wort des vom Werfer ausgesuchten Songs enthält.

Sein Song hiess Last Cup of Sorrow von Faith No More. Also habe ich mir eine Tasse Kaffee gegönnt. Und stelle nun gleich zwei Clips hinein, da mir das erste Video von Shellac mit der U-Bahn-Station in Berlin zwar wahnsinnig gefällt, aber mein Nachfolger dann nur noch das "pull" gehabt hätte. Und so reiche ich doch gut durchgezogen einen "Cup Of Brown Joy" von Elemental gemeinerweise an den Kaffeeschlürfer Redder weiter.



Samstag, Mai 10, 2008

Schlechte Witze II

Damals schon news- und saisonal-bedingt.

Heute sind Witze über Keller-Kinder einfach unangebracht. Und wenn ich noch einmal den Spruch "An Pfingsten gehts am ringsten" hören muss samt dreckigem Lachen, dann klebe ich demjenigen eine... Das geht dann auch ganz ring. Jawohl!

Sonntag, April 27, 2008

Fäderliecht - 175 Jahre Uni Züri

Nein, so leicht wie Endo es singt, war das Jubiläums-Fest auf dem Irchel leider nicht. Überall stundenlanges Anstehen. Schon nur für den Eintritt, obwohl wir schon Tickets hatten, und dann fürs Essen. Zu viele Leute wollten noch "Znacht näh". Zu wenige Leute arbeiteten an den Food-Stationen, so dass alles zur Gedulds- und Nervenprobe wurde. Wenigstens ergatterten wir als Zwischenverpflegung beim Warten noch ein Stück Geburtstagstorte. Denn endlich vorne, gab es alles schon nicht mehr. Doch die grösste Fehleinschätzung der Organisatoren machte sich schon nach kurzer Zeit bemerkbar: Es gab kein Bier mehr auf dem Irchel! Nein, federleicht war das Fest nicht. Nur Stiller Has brachte das Zelt zum Hoppeln - auch ohne "Walliselle"...

Samstag, März 15, 2008

Häusliche Gewalt

Lauschangriff: Zwei Arbeitskolleginnen stehen an der Haltestelle und warten auf den Bus.

Frau 1: Sag mal, was ist das da an deinem Kinn? Dieser blaue Fleck?
Frau 2: Das war mein Freund!

Frau 1 schaut schockiert und weiss nicht, was sagen.

Frau 2: Er findet es so lustig, mir überall Knutschflecken zu machen. Und er muss nicht mal fest saugen, schon ist es passiert...

Frau 1 lacht erleichtert auf: Ja, das geht bei mir auch ganz schnell!
Frau 2: Du solltest mal, meinen Körper sehen...

Samstag, Dezember 15, 2007

Von Schlümpfen an Ostern

Die meisten schlechten Witze und Sprüche sind derzeit saisonal bedingt. Besonders beliebt:

-solche über Schlümpfe und
-sich kurz vor Weihnachten Frohe Ostern zu wünschen.

Ich frage mich gerade, welche Gags schlimmer sind. Die Antwort gebe ich dann morgen früh um 8 Uhr... ;-)

Donnerstag, November 29, 2007

Schmerzhafter Morgen

Ich habe seit heute Morgen ein blaues Schienbein. Die Bus-Chauffeuse hatte es so eilig, dass ich in der Türe eingeklemmt wurde und vor Schreck mit dem Schienbein an die scharfe Türkante stiess. Noch schlimmer erging es heute Morgen jedoch einem in der S-Bahn. Er hatte sein Trottinett oben in der Gepäckablage nicht richtig verstaut, sodass es ihm mit voller Wucht auf den Kopf knallte. Er blutete stark. Zum Glück hatte er noch Humor: "Nicht so schlimm, ich habe ja einen harten Kopf!"

Samstag, November 10, 2007

Video des Tages

Freitag, Oktober 12, 2007

Wäääk! II

Von wegen wieder "Chodder"-Zeit und so. Gestern Abend habe ich einen jungen Mann beobachtet, der auf einem Bänkli sass. Er hatte sich aber bewusst so schräg hingesetzt, damit er nach jedem Zug, den er aus seiner Zigi nahm, gleich wieder ausspucken konnte. So ging das dann ne Weile: Rauchen, spucken, rauchen, spucken... Junge, wieso rauchst du überhaupt, wenn du es offensichtlich so eklig findest?

Das Ekelerregendste war jedoch, dass zwischendurch auch noch seine Freundin an seinen Lippen hing: Rauchen, spucken, knutschen, rauchen, spucken, knutschen... Wäääk! Muss Liebe schön sein!

Samstag, Juli 21, 2007

Nette Nachbarn

Was tun, wenn um 1 Uhr nachts vis-à-vis eine Party steigt und sich dabei zwei auf dem Balkon ziemlich laut amüsieren (= unterhalten - nur, damits keine Missverständnisse gibt...)? Die Frage beantwortete ein anderer Nachbar, indem er laut "Ruuuhe!"durch den Hof schrie. Die beiden bekamen das zwar nicht mal mit, doch später gingen sie von selbst hinein.

Freitag, Juli 13, 2007

Verzweifelt wie du und ich

Neulich im Zug belauschte ich ein Pärchen, das anscheinend über Bekannte und deren Beziehungsprobleme tratschte:

  • Er: "Und, wie gings dann weiter?"
  • Sie: "Also, da ging sie dann nach dem Streit, der sie wirklich getroffen hatte, zu ihm rüber und wollte sich entschuldigen"
  • Er: "Und dann?"
  • Sie: "Dann stand sie so vor ihm und hat sich plötzlich ausgezogen und dabei gesagt, dass er sie so sehen soll, wie sie wirklich ist - ohne die ganze Fassade. Eben nackt!"
  • Er: "Und dann?"
  • Sie: "Naja, dann ist sie mit Carlos im Bett gelandet. Und am nächsten Tag hatte Edie..."
Erst da merkte ich, dass sie ihm die verpasste Folge von "Desperate Housewives" nacherzählt - und zwar so, als wären es gut Bekannte.

Sonntag, Juni 10, 2007

¡viva Zurich!


"chica jump, jump!" Orishas am OpenAir Zürich waren einfach geil! Überhaupt waren die Leute auf dem Hönggerberg gut drauf. Hier einige Stichworte dazu:

>Stimmung: super gut.
>Gelände: klein und überschaubar.
>Bands: nicht die grossen Knaller, aber für den Anfang recht nett.
>Eingangskontrolle: super scharf, besonders die Männer wurden ziemlich intim gefilzt.
>Getränk: Klar Bier im Halbliter-Becher, obwohl Caipis zu Orishas besser passen.
>Drogen: Ein süsser Duft lag in der Luft und auch sonst wurde geschnieft und eingeschmissen.
>Kleiderstil: Von Hippie-Braut bis City-Chick war bei den Frauen alles vertreten. Die Jungs gaben sich betont lässig. Eindeutiger Trend: Pilotensonnenbrille.
>Durchschnittsalter: jung, extrem jung mit einigen Ausreissern nach oben.
>Moderation: Bligg, souverän und zürcherisch cool.
>>>Fazit: Wenn die Organisatoren nicht ganz so arg im Minus sind wie ihre Vorgänger, dann dürfen sie das Züri-Openair nächstes Jahr gerne wiederholen.

OpenAir Züri

Blöd, wer heute Tickets fürs OpenAir Zürich hat und nicht aufs Federer-Finale verzichten will... Also, in unserem Haushalt bin nicht ich diejenige, die dieses Problem hat. Soviel ist klar...

Samstag, Mai 19, 2007

Ferienstimmung im Bus

Gestern sass ein Jugendlicher im Bus, der laut türkische Musik hörte. Es kam zwar gleich Ferienstimmung auf und ein riesiges Fernweh, doch ich fragte mich, wieso er nicht Kopfhörer benutzte. Das ist jetzt nix Rassistisches. Ich hatte einfach das ungute Gefühl, dass er bloss seinen Vater nachahmte...

Donnerstag, Mai 17, 2007

Feiertag in the city

Alle Jahre wieder vergisst das Wortschätzli, dass die Läden in Zürich vor einem Feiertag früher zumachen. So musste ich mich gestern auch wie viele andere in einen Grossverteiler unter einem Bahnhof quetschen, mich dauernd anrempeln lassen und versuchen, doch noch was Gscheites zum Essen zu ergattern. Nerv!

An oder viel mehr weit vor der Kasse eine riesige Schlange, in der man sicher 20 bis 30 Minuten warten musste, um endlich zu zahlen. Dabei ist mir ein neues Mödeli aufgefallen: Einkaufskorb schrittweise nach vorne schubsen. Kaum sich in der Schlange hinten angestellt, werden die schweren Körbchen zur Entlastung auf den Boden gestellt und bei jedem Zentimeter, den es vorwärts geht, wird das eh schon lädierte Plastikding mit einem Schuh nach vorne geschoben. Das Ganze wird auch noch von herrlichen Schleifgeräuschen begleitet. Auch das müde Wortschätzli machte da fleissig mit.

Und das Fiese ist, wenn es nur schrittweise vorwärts geht, dass man den Verlockungen rechts und links in den Verkaufsregalen noch länger ausgesetzt ist. Der vor mir, konnte nicht wiederstehen, griff alle paar Zentimeter zu (Bouillon, Beutelsuppe, Dosenpilze...) und hatte am Schluss einen doppelt so vollen Korb wie zu Beginn, als er sich hinten in die Schlange stellte.

Weiter hinten begann sich dann auch noch ein Pärchen zu streiten:
Sie: Also, 30 Rappen mehr für die Teigwaren ist schon der Wucher!
Er: Es sind bloss 30 Rappen! Bei den Grundnahrungsmitteln will ich nicht sparen!
Sie: Aber das summiert sich doch!
Er: Willst du dich jetzt wirklich wegen den paar Rappen streiten?

Das Wortschätzli denkt: Hätte sie ihre ultrascheusslichen Stiefel nicht gekauft, hätte sie sich bestimmt das ganze Nudel-Regal posten können...

Sonntag, Mai 06, 2007

Frage des Tages

Wo warst du, als Frankreich einen neuen Präsidenten wählte?

Montag, April 09, 2007

Permanence


Ja, es gibt sicher Schöneres als den Ostermontag in der Permanence im Hauptbahnhof zu verbringen. Doch da das Wortschätzli sich anderthalb Wochen weigerte, zum Arzt zu gehen und stattdessen lieber einseitig taub durchs Leben taumelte, kam gestern Nacht die schmerzhafte Quittung: Wahnsinnige und kaum auszuhaltende Ohrenschmerzen. So blieb mir nichts anderes mehr übrig als endlich einen Arzt zu konsultieren. Etwa eine Stunde hätte ich wegen Hochbetriebes warten müssen und so beschloss ich, inzwischen wiedermal der St. Peter-Kirche einen Besuch abzustatten. Der Klang ihrer Glocke hatte mich nämlich schon als Kind immer beruhigt. Als ich nach einer Stunde wieder im HB ankam, wurde ich zum Glück gleich aufgerufen. Die Ärztin war sehr nett und kompetent und nach Hause schwebte ich auf Wolke 3,5 dank Schmerzmitteln. Deswegen jetzt doch noch: Frohe Ostern allerseits!

Samstag, April 07, 2007

Kuschelpädagogik

...erkläre ich somit zum Unwort des Jahres im Kanton Zürich.

Sonntag, März 25, 2007

Frage des Tages

Gopf, wieso muss immer ein Riesenkopf im Kino oder Theater genau vor einem sitzen? Und wenns kein Riesenkopf ist, dann eine Riesenfrisur. Zum Glück konnte ich gestern Abend den Platz noch tauschen. Die Tickets für Mummenschanz waren nicht gerade billig und da will man doch schon was sehen.

Das Programm war übrigens toll wie eh und je! Und bei jeder Nummer fragt man sich, wie die Künstler in den Kostümen drin stecken. Vor allem, wenn man weiss, dass die Akteure zum Teil noch zu den Gründungsmitgliedern von 1972 zählen und immer noch so gelenkig auf der Bühne rumwuseln. Chapeau!

Ich brauche wohl gar nicht erst zu erwähnen, dass es auch gestern Abend wieder zahlreiche Danebenklatscher, Mitkommentierer, Nacherklärer und Vorausrufer à la "Pass uf!" und "Ui!" gab...

Montag, März 19, 2007

Frage des Tages

Wieso muss ich eigentlich immer mitanhören, wie unsere Nachbarn um halb sechs Uhr morgens aufstehen? Und wer hat schon so früh die Energie, durch die ganze Wohnung zu rennen und zu poltern? Doppel-Nerv!!